Florida und M

Januar 29, 2010

Ich liege mit Kopfschmerzen, vaginal blutend und mit Würmern, die meinen Anus peinigen halbnackt im Bett. Ein leichter Selbstekel meldet sich heute mehrmals in meinem Bewusstsein. Doch ich schiebe ihn immer wieder gekonnt bei Seite. Neben mir liegt meine Komplizin M . Außer dem Selbstekel ist eine andere unbewusste Kraft heute stärker als mein mich im Stich lassender Körper: die Vergnügungssucht. Es traf sich, dass mich ein Exhibitionist aus Florida auf Okcupid ansprach. Bis zu diesem Zeitpunkt des Abends hatte ich bis auf ein paar Gläser Rotwein und das Unterschichtenfernsehen wenig für meine Unterhaltung getan. Oft schweiften meine Gedanken auch zu meinem Freund ab, der sich gerade mit einer gemeinsamen Freundin traf. Ich fragte mich, ob sie wohl miteinander schlafen würden, da wir uns erst vor kurzer Zeit die Freiheiten einer offenen Beziehung gestatteten . Ich weiß nicht warum, aber diese Frage drängte sich mir immer auf, wenn ich feststellte, dass der Spaßfaktor des Abends noch nicht das von mir gewünschte Niveau erreicht hatte. Der Floridarianer war zumindest die Rettung des Abends. Er fragte mich sehr höflich, ob ich denn Lust hätte ihn beim Masturbieren zu beobachten. Ich sagte ohne groß nachzudenken „ja“ im gleichen Atemzug fragte ich mich wie viele Frauen so selbstverständlich mit „ja“ geantwortet hätten. Ich fragte mich das nicht,um ein möglicherweise vorhandenes schlechtes moralisches Gewissen zu beruhigen oder weil ich unsicher gewesen wäre sondern einfach,weil mich ein Ist-Zustand wirklich interessiert hätte.

Im nächsten Augenblick wurde ich durch das Bild eines nackten Männerunterleibes überrascht an den sich ein sehr langer gebeugter Penis anschloss. Ich assoziierte sofort eine Banane, aber eine ziemlich lange Banane, keine Bio-Banane also. Der Floriadarianer umfasste seine Peniskuppe mit einer Hand und fing an diese hektisch auf und ab zu bewegen. Er hatte nun auch die Aufmerksamkeit meiner Komplizin. Gebannt starrten wir auf das kleine Fenster im Skype-Feld. Mein Kopf wurde leer und ich starrte mit leicht geöffnetem Mund auf seinen wohl geformten Penis und die rhythmischen Handbewegungen. Es erregte mich wie er sich uns darbot. Ich wollte ihm etwas zurück geben. Ich machte die Kamera an und zog mich aus. Er konnte nun meine wohl geformten hellen Brüste sehen. Aber das reichte mir nicht. Ich forderte M auf, mich zu küssen. Unsere Zungen umspielten sich während ihre Hände immer wieder leicht meine Brüste streiften. Wie sehr ich mir wünscht, dass sie in meine Brustwarzen kniff oder sie zwischen ihren Fingern dreht, aber ich blieb stumm und küsste sie weiter. Wir hörten immer wieder auf, um uns sein Schauspiel anzusehen. Manchmal kicherten wir. Meist aus Verlegenheit und manchmal aus Vergnügen und heiterer Gelassenheit. Ich bewunderte diesen Perversen insgeheim. Er konnte sich in seiner Fantasie mühelos ergehen. Ich entdeckte gleichzeitig wieder die kleine Exhibitionistin in mir. Ich ergab mich dem Schauspiel und schaute lang mit leerem schweren Kopf und glasigen Augen auf sein steifes Glied. Ich wollte, dass er auf meine Brüste kommt und schob sie zusammen, sodass sie wie zwei Orangen auf meinem Oberkörper einen einladenden Obstkorb formten. Wenig später spritzte er auf seinem Bauch ab. Ich war wenig befriedigt. Im Gegenteil. Meine Genusssucht wurde gerade erst geweckt. Wie im Affekt schrieb ich meinen Bekannten N über Skype an. Er lag schon im Bett nur mit einem Hemd bekleidet. Wir kichernden Hühner forderten ihn auf sich auszuziehen und sich eins von seinen Spielzeugen in den Arsch zu schieben. Er zögerte immer kurz, befolgte dann jedoch jede unserer Anweisungen. Ich wäre gerne kühler und ernster gewesen, aber fühlte mich durch meine Komplizin M gehemmt. Auch er machte es sich mit der Hand. Gleichzeitig jedoch sahen wir, wie er sich seinen But Plug aus schönem kalten Edelstahl immer wieder in den Arsch schob. Wenig später wurde es ein Vibrator. Ich leckte für ihn an meinen Brüsten und spielte mit meinen Fingern an meinen harten Nippeln. Auch er spritze auf seinem Bauch ab. Vorher jedoch trafen sich unsere ins Weite streifenden angespannt fiebernden Blicke. Ich genoss es, dass er genoss. Er ging zu Bett und ich blieb mit meinem neu entdecktem Kick allein zurück. M Vergnügte sich derweil via Webcam mit einem Bekannten. Da entdeckte ich einen Kanadier wieder, den ich unglaublich gerne nackt und präsent gesehen hätte. Meine Kopfschmerzen meldeten sich jedoch wieder. Diesmal stechender als ich es ertragen konnte. Mein Kopf wurde noch schwerer. Mein Unterleib krampfte und mir wurde schlecht. Ich wollte den Kanadier jedoch unbedingt so sehen wie ich den Mann aus Florida und N gesehen hatte. Ich wollte, dass er sich mir darbot ,aber mein Körper machte schlaff. Ich war einfach nicht mehr in der Lage irgendetwas oder irgendwem Aufmerksamkeit zu schenken. Wieder ein Mal war der Körper schwächer als die Lust. Ich guckte noch ein wenig zum Laptop von M herüber, was mir aber nicht so viel Vergnügen bereitete. Die Darbietung meines Bekannten galt ihr und konnte mir daher auch keine Befriedigung verschaffen. Ich bewunderte jedoch wie sie ihn demütigte und zwang sein eigenes Sperma für sie zu verzehren. Doch meine Augen verschlossen sich immer mehr dem Schauspiel und geleiteten mich durch Dunkelheit in den erholsamen Schlaf.

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