Die Katze ist aus dem Sack

März 13, 2010

Er ist da und er ist …mein Schatz. Heute ist der Kater Joschi, der am 20.Juli 2009 geboren wurde, den zweiten Tag in meiner WG. Ich bin jetzt also Katzenmama. Als ich noch kleiner war, hatte ich einen heiden Respekt vor Katzen. Ich war eher Hunde affin. Diese schleichenden uneinsehbaren gepelzten aggressiven Tiere waren mir nicht geheuer. Dann jedoch band mich das Schicksal an einen Wollfaden an dessen Ende eine spielige Katze auf mich wartete. Ich hatte in meinem Leben bis einschließlich jetzt drei ernsthafte Beziehungen und alle diese hervorragenden lieben Männer mit denen ich insgesamt 5 glückliche Jahr verbracht habe, hatten Katzen. Selbst L. mit dem ich nicht mal eine Beziehung hatte, hatte eine Katze. Das ist in etwa so als ob dich das Schicksal oder was auch immer mit dem Kopf immer wieder in die Kloschüssel stukt, um dir zu zeigen, dass da Wasser im Klos ist. Nachdem ich mich also an die Katzen und die Männer gewöhnt hatte und nun mit K. zusammen bin, dessen Katze bei seinen Eltern verblieben ist, fehlte da irgendwas. Es fehlte das wilde Mai-Kätzchen Vito, dass in meinen Fuß biss, wenn er über den Bettrand herausguckte, es fehlte der alte Mätzchen, der sich ans Fußende mit schlafen legte und die dreiste Smartie, die sich bei der Vorbereitung auf mein Abitur natürlich immer auf meine Lernunterlagen legen musste. Selbst Bruno fehlt einem irgendwie. Dieser gechillte Kater, der so tut als hätte er nix mit einem zu tun bis er Futter riecht. Dazu kommt, dass ich gerade einen äußerst starken Kinderwunsch habe und dieser Katzenwunsch wohl eine Kompensation darstellt. Da ist was Kleines Weiches Niedliches, um das man sich kümmern kann und weshalb man die Lust auf ein Baby erstmal noch eine gewisse Zeit verdrängt, bis es dann soweit ist. Joschi ist zumindest genau der Richtige für mich. Er spielt wie ein verrückter, ist super verschmust, total vorsichtig und super hübsch. Schon in der ersten Nacht kam er, nachdem wir ihn aus seinem Zu-hause entführt hatten, früh um 5Uhr auf mein Bett miauzte uns an und wollte gestreichelt werden. Nach dem Aufstehen ging es weiter mit Zimmer durchsuchen, Spielen, Streicheln, Bürsten und was ein Kater eben sonst so macht. So und weil dieser Kater mich gerade belagert, werde ich mal aufstehen und Dosenöffner spielen. „Bitte bitte lass mich dein Sklave sein!“

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